Teil 3 – von Cluny zur Atlantikküste
#18 von Cluny nach Villefranche-sur-Saone, 12.03.2026
74 km, 360 hm
Erst wollte ich heute gar nicht aufstehen. Aber dann kam die Sonne raus. Start gegen 9:00 Uhr. Nach zwei Kurven war ich wieder auf dem Bahntrassenweg. Der Tunnel durch das Bergmassiv ist gesperrt. Wohl für längere Zeit. So komme ich zu meinem ersten Col 😁
Kurz darauf werde ich auf ruhigen Wegen durch Macon an die Saone geführt. Während der Mittagspause treffe ich einen Briten, der in Macon lebt und für seine Tour de France trainiert.
Vor Villefranche kaufe ich ein wenig ein. Dann stelle ich fest, dass der Hinterreifen Luft verliert. Doch zu viel eingekauft? 😁 Das schaue ich mir morgen an.
Wetter: sonnig, morgens 7 Grad, im Laufe des Tages bis 14 Grad.
Die ersten 1.000 km wären geschafft.
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#19 von Villefranche-sur-Saone nach Vienne, 13.03.2026
77km, 290 hm
Der Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück. Und dann ging es los. Der Schlauch verlor wieder Luft. Noch in Villefranche wechselte ich ihn. Ergebnis: schade. Eine freundliche ältere Dame erklärte mir mit dem Guggle-Übersetzer, dass nur 500m zurück ein Fahrradladen wäre. Pünktlich zur Öffnung erreichte ich ihn. Der Chef unterbrach sein Frühstück und untersuchte Reifen und Mantel. Nichts gefunden. Letztendlich habe ich jetzt einen neuen Mantel und die Bremsen wurden auch neu eingestellt. Das für 40 €.
Weiter an Saone und Rhone auf guten Radwegen durch Lyon. Anschließend orientierte ich mich auf komoot an der Eurovelo 17. Wer sich diese Route ausgedacht hat. Gegen 18:30 Uhr erreichte ich Vienne. Für zwei Nächte Mitten in der Altstadt in einem alten, ähm, historischen Haus. Morgen soll es Bindfäden regnen. Ruhetag.
Wetter: morgens um die 7 Grad, mittags um 13 Grad. Der ganze Tag bedeckt, ab Mittag Gegenwind.
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#20 Ruhetag – Stadtrundgang in Vienne, 14.03.2026
Ich habe noch nie so viele Leute mit “ Oma“-Einkaufswagen gesehen wie heute. Dabei liegt der Supermarkt daheim neben einem Altenheim 😂
Ansonsten eine schöne Stadt. Römische Gründung.
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#21 von Vienne nach Annonay, 15.03.2026
72 km, 360 hm
Start gegen 8:30 Uhr. Die Stadt schläft noch. Nach wenigen Metern bin ich wieder an der Rhone. Es geht zügig voran. Zwar ist für heute viel Nordwind, also Rückenwind 😀 angesagt. Aber bis auf eine Rhone-Überquerung merke ich kaum etwas davon.
Ein paar Kilometer vor Sablons will mir ein Einheimischer auf Englisch erklären, dass ich dort die Seite wechseln und nicht der Route folgen soll. Ich denke, lass ihn reden und fahre weiter auf der linken Seite. Bis die Brücke gesperrt ist 😁 und ich die vier Kilometer zurück darf um die Seite zu wechseln. Hat auch sein Gutes. Eine Bäckerei und ein Döner-Laden😁 warten auf mich. Gleichzeitig stoße ich auf einen Hinweis auf die Via Fluvia, die ich morgen fahren will.
Ich fahre weiter auf der D 86, ohne viel Verkehr, und biege in das Tal der Cance ab. Diese sehr ruhige Straße bringt mich ohne allzuviele Höhenmeter bis nach Annonay. Jetzt bin ich im Departement Ardeche. Also in Südfrankreich 😀
Wetter: den ganzen Tag bedeckt, keine 10 Grad. Den angekündigten Wind habe ich kaum gespürt.
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#22 von Annonay nach Dunieres, 16.03.2026
46 km, 840 hm
Start Heute gegen 9:15 Uhr. Die Strecke beträgt weniger als 50 km. Dafür, lt. komoot, 800 Höhenmeter. Das bin ich dieses Jahr noch nicht gewohnt. Also piano.
Heute auf der Via Fluvia. Einem Radweg auf der alten Bahntrasse von der Loire an die Rhone, ca. 100 km. Heute nur bis Dunieres. Warum nur bis dort. Eigentlich will ich morgen zur „Dolce Via“ fahren. Ebenfalls ein Radweg auf alter Bahntrasse, der mich zurück zur Rhone bringen soll. Aber das werde ich mir am Abend nochmal anschauen. Die Via Fluvia ist gut zu fahren. Kaum Anbindung an den Autoverkehr. Zwei temporäre Baustellen. Die erste konnte ich einsehen und, Zufall, war das Absperrgitter ein wenig beiseite geräumt. Ich konnte, wie gestern an der Cance, durchfahren 😎😁 Die zweite Baustelle war ein Witz. Keine Bauarbeiter… hätte ich Umfahren müssen, wären einige Höhenmeter dazugekommen.
Dann, auf wenig befahrener Landstraße, ca. 5 km, aber doch mit LKW-Verkehr, auf meinen zweiten Pass, den Col de Tricol. In Dunieres noch eine Kleinigkeit eingekauft und dann ging es den Berg hinauf zur Unterkunft. Das hat sich gelohnt, herrschaftliches Zimmer, Kaminfeuer und eine atemberaubende Aussicht.
Wetter: bedeckt, am Morgen kühle 6 Grad, tagsüber bis zu 10 Grad. Im Moment (18 Uhr) scheint die Sonne. Insgesamt empfand ich es heute ziemlich a….kalt.
Zum letzten Bild. Man kann es kaum erkennen, E 10 für 2,11 €. Wird in Deutschland auch so abgezockt?
#23 von Dunieres nach Nonieres, 17.03.2026
65 km, 860 hm
Nach französischem Frühstück fuhr ich auf kleinen und kleinsten Straßen, ohne viel Verkehr, die gut 30 km bis Saint Agreve. Hier beginnt die “ Dolce Via“, ein 90 km langer Radweg auf ehemaliger Bahntrasse, bis zur Rhone. Von Saint Agreve bis Le Chalyard kann man das Rad laufen lassen, es geht bergab.
Ab Le Chalyard bis Nonieres nochmal 7 km – allerdings auf der eh. Bahntrasse ein wenig bergauf. Kurz vor dem Tunnel von Nonieres ein Wegweiser zum Ort, 10 % Steigung. Na, da fahre ich doch durch den Tunnel…und wieder zurück 😁
Ein Junge hilft mir beim Schieben auf dem groben Schotterweg. Anderenfalls hätte ich abpacken müssen. Morgen fahre ich ein Stück auf der Straße zurück. Ich bin nämlich auf der Route nach Lamastre, will aber wieder an die Rhone. Nur waren mir die fast 100 Euro, ohne Frühstück in Le Chalyard zu viel. – Morgen will ich wieder zelten. Die Temperaturen steigen.
Insgesamt eine schöne Tour mit weiten Blicken. Die Bäume tragen noch kein Grün. Auch wenn wenige Menschen unterwegs sind, bin ich froh, so früh im Jahr gestartet zu sein. Im Sommer ist sicher viel mehr los.
Wetter: morgens kühle 6 Grad, sonnig, im Laufe des Tages bis zu 12 Grad.
Einwurf: heute haben mir drei Hunde zu schaffen gemacht. An einem Parkplatz ließ die Dame zwei aus dem Auto und sie sprangen mich direkt an. Kurz drauf konnte der Herr seinen Schäferhund kaum bändigen. Natürlich haben sich beide sofort und überschwänglich entschuldigt. Ich habe für heute trotzdem den Kaffee auf. Hoffentlich ist wenigstens das Abendessen im Hotel annehmbar.
#24 von Nonieres nach Saint-Lager Bressac, 18.03.2026
72 km, 160 hm
Nach dem Frühstück, Start gegen 9 Uhr. Ziel ist heute der ganzjährig geöffnete Campingplatz in Saint-Lager-Bressac. Zunächst auf der Straße 😀 Richtung Le Cheylard zurück. Dann auf die “ Dolce Via“. Das Stück zwischen Le Cheylard und der Rhone ist bei dieser Tour bisher die schönste Etappe. Phantastische Aussichten, Ruhe.
In La Voulte-sur-Rhone erkärt mir ein Einheimischer Radfahrer, dass die Brücke über die Drome gesperrt sei. Dieses Mal vertraue ich 😎 Nach der fast “ Todesfahrt“ auf der D 86 erreiche ich nach (zum Glück) nur 5 km La Pouzin und den Bahntrassenradweg nach Privas. Übernachtung auf dem Campingplatz in Saint-Lager-Bressac. Ich bin der Einzige mit Zelt. Ansonsten nur 2-3 Mobilheimer. Wie es so ist, fängt es doch jetzt (17:30 Uhr) leicht zu regnen an.
Camping 12 €, Waschmaschine und Trockner 8 €. Das war am Doubs etwas günstiger.
Wetter: am Morgen frische 5 Grad, im Laufe des Tages bis zu 12 Grad, sonnig.
#25 von Saint-Lager-Bressac nach Ruoms, 19.03.2026
64 km, 520 hm
Start gegen 8:30 Uhr. Als ich um 7 Uhr aufgestanden bin, war auf dem Zelt etwas Rauhreif.
In Meyssee finde ich endlich ein offenes Café. Wichtig, nach dem spartanischen Frühstück auf dem Campingplatz. Leider verpasse ich die Hängebrücke über die Rhone… ich war froh, die Via Ardeche erreicht zu haben. Der erste Teil, ab Le Teil, ca. 10 km fast ohne Begegnungen. Dann kam der bisher „fieseste“ Abschnitt. Wenn ich gestern auf der D 86 von „fast Todesfahrt“ geschrieben habe, dann waren die 5 km zwischen den beiden Abschnitten der Via Ardeche auf der N 107 die Krönung. Zwar waren die meisten LKWs mit Abstand unterwegs, aber nicht alle. Darf man als Radfahrer eigentlich die Nationalstrassen benutzen?
Der nächste Abschnitt der Via Ardeche war wieder wunderbar. Der Zwischenteil wird derzeit ausgebaut und dürfte in 10 Jahren fertiggestellt sein 😎 Das Hotel in Ruoms liegt fast am Radweg. Das Fahrrad steht im Hof und ist morgen hoffentlich noch vorhanden.
Wetter: morgens kalt, 2 Grad, und nebelig. Etwas Rauhreif auf dem Zelt. Tagsüber bis 18 Grad, sonnig.
So soll es die nächsten Tage bleiben, tagsüber sonnig, in der Nacht a….kalt.
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#26 von Ruoms nach Deaux, 20.03.2026
71km, 660 hm
Zunächst wieder für ca. 30 km auf die “ Via Ardeche“. Danach auf kleinen Straßen bis Deaux. Keine besonderen Vorkommnisse heute. Ausser, dass ich mir Gedanken über den Fortgang der Tour gemacht habe.
Wetter: heute morgen 5 Grad, im Laufe des Tages bis zu 15 Grad. Sonnig.
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#27 von Deaux nach Brissac, 21.03.2026 und #28 Ruhetag in Brissac, 22.03.2026
59 km, 320 hm
Schönes Frühstück. Start um 9 Uhr. Nach 10 km auf ruhigen Straßen erreiche ich bei Cardet den (grünen) Radweg nach Lezan. Nach insgesamt rd. 40 km auf alter Bahntrasse (V85), sehr entspanntes Radeln, biege ich in Ganges zu meinem Quartier in Brissac ab. Nur wenige Rennradler und Spaziergänger. Der erste Tag, an dem ich bis auf die Rezeptionistin und die Bäckereiverkäuferin keinen Kontakt mit Franzosen hatte.
In Brissac habe ich ein kleines Ferienhaus für kleines Geld für zwei Nächte gebucht. Morgen Nachmittag und Abend soll es regnen. Ein Ruhetag ist eh wieder angesagt. Das Ferienhaus ist zwar direkt neben der Kart-Bahn, aber man hört sie kaum. Um 18 Uhr soll auch Schluss sein.
Wetter: heute morgen 5 Grad, im Laufe des Tages auf 17 Grad steigend. Den ganzen Tag sonnig. Heute war der erste Tag, an dem ich ohne Regenjacke (hauptsächlich gegen den Wind) und ohne Beinlinge fahren konnte. Es wird Frühling.
Ruhetag, Sonntag 22.3. Heute nur zum Frühstück ins Restaurant. Ruhetag halt, und neue Etappen geplant. Im Moment (14:30 Uhr) regnet es Bindfäden. Alles richtig gemacht 😀
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#29 von Brissac nach La Cavalerie, 23.03.2026
75 km, 1310 hmGestern habe ich meine Vorräte „vernichtet“. So gibt es erst in Ganges ein Frühstück. In Anbetracht der heutigen Entfernung und vor allem der Höhenmeter, breche ich schon um 7:30 Uhr auf. Also zunächst zurück nach Ganges. Dort auf den gutausgebauten Bahnradweg, ca. 10 km. Danach war die Strecke nicht mehr ausgebaut. Es kamen 8 oder 9 unbeleuchtete Tunnel. Der erste ca. 1 km lang, die anderen kürzer. Insgesamt vielleicht 3 km. Grob geschottert. Da ich mein Fahrrad „liebe“, habe ich geschoben.
Ab Arre auf der wenig befahrenen D 999. Vor Alzon ein Tunnel, der für Radfahrer verboten ist. Man sollte also auf keinen Fall, nie nicht, die 420 m einfach fahren. Die „Umleitung“ führt über den Berg… Danach weiter auf der D 999 und später D 7, ebenfalls mit weing Verkehr. Zum Schluss muss ich noch einige kleine Steigungen zu meinem heutigen Ziel überwinden.
Heute war der bisher anstrengendsteTag. Vor allem wegen der Höhenmeter. Hat aber gut geklappt *aufdieSchulterklopf* 😂 Die Cevennen sind einfach schön. Bisher kannte, bzw. habe ich im Hinterkopf, nur die Cevennen-Höhenstrasse. Vor 40 Jahren mit dem Motorrad 😂
Wetter: heute Morgen um 6 Grad, tagsüber bis zu 16 Grad, sonnig.
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#30 von La Cavalerie nach Saint Affrice, 24.03.2026
44 km, 480 hm
Nach schönem Frühstück zurück nach L’Hospilatet. Auf kleinen Straßen, mit kaum Autoverkehr Richtung Saint Affrice (V85). Nur Vogelgezwitscher, mein Fahrrad und ich. Ca. 8 km vor Saint Affrice treffe ich auf eine Voie Verte, die mich in die Stadt führt. Noch schnell eingekauft und schon bin ich in der Ferienwohnung.
Wetter: am Morgen 5 Grad, mittags um 12 Grad. Je tiefer ich komme, desto wärmer, bis zu 16 Grad.
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#31 von Saint Affrice nach Albi, 25.03.2026
96 km, 590 hm
Heute bin ich früh aufgestanden. Eine lange Etappe und ordentlich Gegenwind war angesagt. Start gegen 7 Uhr. Sogleich war ich wieder auf der V85. Sofort ein Tunnel, auch für Autos. Danach kamen noch mindestens 5 Tunnel (ich muss mir das doch aufschreiben). Jedenfalls waren drei Tunnel für Radfahrer gesperrt (440 m, 230 m und 110m). Umfahrung über den Berg. Man sollte nie nicht durch die Tunnel fahren, auch wenn auf der Strecke wirklich nichts los ist. Soweit ich sehen, bzw. nicht sehen konnte, ist die Beleuchtung in den Tunneln nicht gut.
Total ruhige Strecke, ein paar Bauern und Anwohner, vor Albi nimmt der Verkehr zu. Die Kathedrale ist imposant. Für das Touluse-Lautrec-Museum und die Markthalle war ich zu spät.
Wetter: morgens 1 Grad, tagsüber bis 12 Grad. Bedeckt. Ab 13 Uhr leichter Regen und zunehmender Wind.
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#32 von Albi nach Montauban, 26.03.2026
101 km, 310 hm
Das Zimmer war klein, das Frühstück sehr gut. Dafür war das Hotel mitten in der Stadt.
Heute war es anfangs etwas anstrengend. Nur kleine Straßen und kaum Blicke auf den Tarn. Dazu den ganzen Tag Gegenwind. Ca. 35 km vor Montauban traf ich auf eine Voie Verte, die mich fast ins Zentrum führte. Entspanntes radeln. Heute kaum andere Radler oder Spaziergänger. Das eh. Kloster, in dem ich heute übernachte, liegt direkt am Tarn – und den Autobahnen 😀 Der plötzliche Verkehr war gewöhnungsbedürftig 😂
Wetter: heute morgen 3 Grad, im Laufe des Tages auf 12 Grad steigend. Ich fuhr den ganzen Tag mit Beinlingen und gegen den Gegenwind mit der Regenjacke. Für mich heute eher kalt.
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#33 von Montauban nach Agen, 27.03.2026
86 km, 210 hm
Schönes Frühstück, klostermässig spartanisch 😀
Nach einem Kilometer bin ich am Kanal der mich nach Montech führt, ca. 13 km. Die Suche nach einer Boulangerie erfolglos. Ab Montech am Garonne-Kanal, dem ich bis Agen folge.
Keine besonderen Vorkommnisse heute. Nur wenige Rennradler und Spaziergänger. Nur ein fahrendes Schiff auf den Kanälen. Und hier rauchen die Kühltürme noch. In Agen schönes Zimmer nach hinten raus. Vorne, zu Straße ist heute gegenüber wieder Party.
Wetter: heute morgen 1 Grad, im Laufe des Tages bis zu 11 Grad, teilweise sonnig, nicht so windig wie gestern.
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#34 von Agen nach La Reole, 28.03.2026
Ich habe wunderbar geschlafen. Das Frühstück war toll. Leider hatte der Spar, indem ich einkaufen wollte gegen 9 Uhr noch geschlossen.
Heute nur entlang des Garonne-Kanals. Dementsprechend wurde es mir allmählich etwas langweilig. Auch kaum Radler oder Spaziergänger unterwegs. Nur zwei Radler, denen ich beim Schlauchwechseln mit meinem Werkzeug aushelfen konnte. Heute nur Kontakt mit der Vermieterin, den beiden Radlern und (unterwegs) telefonisch und später persönlich, mit dem neuen Vermieter nebst Familie.
Wetter: heute morgen 2 Grad, tagsüber keine 10 Grad, bedeckt und lausig kalt. Ab Mittag für zwei Stunden leichter Nieselregen.
Die „2.Tsder-Marke“ ist geknackt 😀
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#35 von La Reole nach Belin-Belet, 29.03.2026
79 km, 300 hm
Gestern Abend und heute Morgen konnte ich mich mit dem Vermieter einigermaßen auf Englisch unterhalten. Tat mal wieder ganz gut 😎
Frühstück war in Ordnung. Start gegen 9 Uhr. Zunächst ca. 13 km am Kanal entlang. Ab Langon ca. 65 km auf einer alten Bahntrasse, immer geradeaus, bis zum heutigen Ziel. Die Bahntrasse, bzw. der Radweg, geht noch ca. 20 km weiter. Wir werden morgen sehen.
Es war nichts los. Vielleicht zwei Radfahrer, kaum Spaziergänger. Hänge ich so meinen Gedanken nach, werde ich von rechts überholt.
Wetter: am Morgen frische 2 Grad, im Laufe des Tages bis zu 10-11 Grad. Bedeckt, zwischendurch sonnig. Nur die letzten Kilometer Gegenwind. Nach den Waldbränden 2022 erholt sich die Natur langsam.
Die Eine oder der Andere wird bemerkt haben, dass ich gestern nicht Richtung Mont Marsan, Ibaneta-Pass abgebogen bin.
Kurz bevor ich aufbrach,erhielt ich zwei wunderbare familiäre Nachrichten. Jedenfalls „muss“ ich Anfang Juni zu Hause sein. Einiges habe ich vorher noch zu erledigen. Also: es geht zurück 😆 Erst zur Dune du Pilat, dann auf die Velodyssee bis Nantes, anschließend an der Loire, Eurovelo 6 Richtung Osten.
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#36 von Belin-Belet nach La-Teste-de-Buch und zur Dune du Pilat, 30.03.2026
60 km, 370 hm
Die Nacht war ruhig, ich habe gut geschlafen. Frühstück war ok.
Start gegen 8:30 Uhr. Nach dem Einkauf in der Bäckerei fängt es an zu nieseln. Die ersten 13 km weiter auf der alten Bahntrasse Richtung Westen. Dann auf der Eurovelo 1 bis La-Teste-de-Buch. Weil es ab Mittag stärker geregnet hat, verzichte ich zunächst auf die Dune du Pilat und fahre zum unterwegs gebuchten Hotel. Ich darf schon früher ins Zimmer. Insgesamt bis hierher ein bescheidener Tag.
Der Regen hat etwas nachgelassen. So beschließe ich, doch heute noch zur Dune du Pilat zu fahren. Pünktlich zur Ankunft hört der Regen auf. Schon phantastisch! Die höchste Düne Europas, jährlich 2 Millionen Besucher. Zu meiner Zeit keine 50 😀 Auf dem Rückweg regnet es wieder. Das Hotelzimmer entschädigt ein wenig.
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