Grosse Freiheit 2022
Lockruf des Südens

Lockruf des Südens

Einmal Tarifa und zurück. Zweiter Versuch 😁

Winterzeit ist Planungszeit. Jetzt habe ich schon wieder meine Pläne über den Haufen geworfen. Nun will ich doch wieder dem „Lockruf des Südens“ folgen. 

Leider endete der erste Versuch meiner Reise in 2025 bereits am fünften Tag kurz hinter Freiburg – Oberschenkelhalsbruch und in der Folge noch ein kleineres Malheur. Nun bin ich einigermaßen wiederhergestellt und will es ein zweites Mal versuchen. Es soll doch mit dem Teufel zu gehen… 😂 Also jetzt bis Tarifa, anschließend die Via de la Plata bis Santiago de Compostela und weiter zum Cap Finisterre. Aufgrund der hohen Temperaturen im Sommer soll die Reise so früh als möglich im Jahr beginnen. Ich denke an den 23. Februar 2026 – starten will ich wieder von der Haustüre weg. Ich hoffe zwar, dass das Wetter einigermaßen Lust auf den kommenden Frühling erweckt, jedoch will ich die ersten Tage in Hotels übernachten. Bin ja doch ein „Warmduscher“. Für ersten Streckenabschnitt, in Deutschland, habe ich die Strecke etwas angepasst. Also zwar etwas mehr Kilometer, dafür rd. ein Drittel weniger Höhenmeter. Ich muss mich langsam herantasten 😎 Bei den Touren zum Nordkap und nach Santiago de Compostela/Portugal hatte ich zum Start bereits rd. 2.000 km in den Beinen. Mal schauen, ob diesmal auf 500 km komme. Na ja, immerhin gehe ich jetzt dreimal die Woche ins Fitnessstudio. 😁

Von Kehl/Straßburg aus soll die Route über Mühlhausen und entlang des Doubs führen. Dann will ich auf die Voie Verte (VV) de las Bresse Jurasienne und die VV Bressane einschwenken und weiter auf der VV de Bourgogne du Sud um dann auf die Saone und die Rhone, Via Rhona, zu treffen. Dieser will ich fast bis zum Mittelmeer folgen, mit Abstecher auf die Via Fluvia und die Dolce Via sowie der VV de la Vaunage und La Regardane. Am Canal du Midi entlang bis Beziers und weiter auf der VV du Haut-Languedoc bzw. VV Passa-Pais. Bis zum Ibaneta-Pass ca. 2.000 km und ca. 12.000 Höhenmeter. 

Über den Ibaneta-Pass wird mich die Strecke nach Spanien führen. Geplant habe ich Abstecher in die Bardenas Reales, die Montanas Vacias, die Gorafe-Wüste und einige Bahntrassewege. Für diesen Teil von Spanien rechne ich mit ca. 1.900 Kilometern und ca. 21.000 Höhenmetern. 

Von Tarifa (der südlichsten Stadt des europäischen Festlands), werde ich nach Sevilla fahren und dort auf der Via de la Plata starten, mit dem Rad, und dem Weg bis Santiago de Compostela folgen. Anschließend weiter bis zum „Ende der Welt“, dem Cap Finesterre und an der Küste mit einigen Schlenkern in die Picos de Europa zurück zur französischen Grenze. Der zweite Teil in Spanien wird ca. 2.300 km und ca. 27.000 Höhenmeter umfassen. 

Wenn ich noch Lust habe, fahre ich die Velodyssee bis Roscoff und von dort nach Hause. Anderenfalls von Biarritz „direkt“ nach Hause. 😁
Insgesamt ca. 9.600 Kilometer und 80.000 Höhenmeter. Zeit nehme ich mir bis ca. Mitte August, als ca. ein halbes Jahr. Mit 66 Jahren fängt ja nach Udo Jürgens das Leben an… (das Lied ist von 1977 – wer hat damals gedacht, dass der Jahrgang ab 1964 regulär bis 67 arbeiten darf?). Schaun mer mal, ich habe ja schon öfters meine Pläne, insbesondere bei den Rückfahrten, geändert.

Titelbild von pixabay.com von pabloevargas83

Die Tour in Zahlen

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